Als Cornelia Auerbach im Frühsommer ihre Arbeit in unserem Einwohnermeldeamt aufnahm, war ich erleichtert. Endlich hatten wir für die freie Stelle eine erfahrene Mitarbeiterin gefunden, die wusste, wie eine Verwaltung funktionierte. Ich kannte Cornelia aus meiner früheren Tätigkeit und schätzte sie sowohl fachlich als auch menschlich. Ich hatte große Hoffnung, dass mit ihrer Unterstützung wieder etwas Ruhe in diesen Bereich einkehren würde.

Was ich damals nicht ahnte, war, dass Cornelia nicht nur eine neue Arbeitsstelle antrat, sondern mitten in einen Konflikt geriet, der für mich zunehmend unbegreiflich werden sollte.

Im Einwohnermeldeamt arbeitete Wiltrud Neumann, eine Mitarbeiterin, die praktisch ihr gesamtes Berufsleben in unserer Verwaltung verbracht hatte. Sie kannte die Gemeinde, die Menschen und deren Familiengeschichten. Viele Bürgerinnen und Bürger waren es gewohnt, bei ihren Anliegen immer wieder auf sie zu treffen. Für manche war sie über Jahrzehnte das vertraute Gesicht des Rathauses gewesen. Dieses Wissen und diese Erfahrung waren wertvoll, und ich hatte großen Respekt davor.

Doch je genauer ich mir die Abläufe im Einwohnermeldeamt ansah, desto deutlicher wurde, dass vieles nicht mehr zeitgemäß war. Zahlreiche Vorgänge wurden weiterhin auf herkömmliche Weise erledigt, während digitale Möglichkeiten kaum genutzt wurden. Mir ging es dabei keineswegs darum, alles zu verändern, nur weil ich neu war. Ich wollte auch niemandem erklären, dass seine bisherige Arbeit wertlos gewesen sei. Aber die Anforderungen an eine öffentliche Verwaltung hatten sich verändert, und wir konnten nicht einfach so weitermachen wie bisher.

Nach dem damals geltenden Vorgaben sollten Verwaltungsleistungen bis Ende des Jahres 2022 auch elektronisch zugänglich gemacht werden. Für unsere kleine Verwaltung bedeutete das nicht, sämtliche digitalen Angebote selbst entwickeln zu müssen. Wir mussten jedoch prüfen, welche Leistungen für unsere Zuständigkeiten bereits verfügbar waren und welche Möglichkeiten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern anbieten konnten. Die Frist rückte näher, und ich sah es als meine Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass wir uns rechtzeitig damit beschäftigten.

Gerade im Einwohnermeldeamt hätte die Digitalisierung vieles erleichtern können. Nicht jeder Bürger sollte wegen einer einfachen Angelegenheit persönlich ins Rathaus kommen müssen, wenn es dafür bereits geeignete digitale Angebote gab. Ebenso wichtig war mir, dass der Bereich möglichst barrierefrei erreichbar war. Eine Verwaltung sollte für alle Menschen zugänglich sein, unabhängig davon, ob sie jung oder alt waren oder körperliche Einschränkungen hatten.

Für mich waren das keine außergewöhnlichen Forderungen, sondern selbstverständliche Aufgaben einer modernen Verwaltung. Umso weniger konnte ich verstehen, weshalb ich damit auf so viel Widerstand stieß.

Ein Satz, den ich nie vergessen habe

Wiltrud Neumann war mit den bestehenden Abläufen vertraut und wollte vieles davon nicht verändern. Ich versuchte, meine Überlegungen zu erklären und deutlich zu machen, dass es nicht um persönliche Vorlieben ging. Wir hatten gesetzliche Anforderungen zu beachten und mussten unsere Arbeitsweise darauf ausrichten. Dennoch hatte ich immer wieder das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.

Cornelia bemerkte die Schwierigkeiten ebenfalls. Sie kam aus einer anderen Behörde und brachte ihre eigene Erfahrung mit. Dass sie unabhängig von mir ähnliche Probleme erkannte, war für mich eine wichtige Bestätigung. Ich hatte mich durchaus gefragt, ob ich als neue Geschäftsstellenleiterin vielleicht zu schnell voranging oder zu viel auf einmal erwartete. Schließlich wollte ich die Beschäftigten mitnehmen und nicht überfordern. Doch die notwendigen Veränderungen ließen sich nicht unbegrenzt aufschieben.

In einem unserer Gespräche sagte Wiltrud schließlich einen Satz, der sich tief in mein Gedächtnis eingeprägt hat: „Hier bleibt alles so, wie es ist.“

Ich erinnere mich noch gut daran, wie fassungslos mich diese Haltung machte. Es war nicht die Ablehnung eines einzelnen Vorschlags, die mich so traf. Darüber hätten wir sprechen können. Es war vielmehr die Vorstellung, dass sich grundsätzlich nichts ändern sollte, obwohl wir als Verwaltung verpflichtet waren, uns weiterzuentwickeln.

Ich versuchte, mich in Wiltrud hineinzuversetzen. Wer über Jahrzehnte denselben Bereich betreut hatte, war mit seinen Abläufen vertraut und hatte wahrscheinlich gute Gründe, an bestimmten Gewohnheiten festzuhalten. Vielleicht empfand sie meine Vorstellungen als Angriff auf ihre bisherige Arbeit. Das war jedoch nie meine Absicht gewesen. Ich wollte ihre Erfahrung nutzen, nicht auslöschen. Gleichzeitig konnte ich nicht akzeptieren, dass notwendige Entscheidungen allein daran scheiterten, dass jemand keine Veränderung wollte.

Ich war als Geschäftsstellenleiterin für die Organisation der Verwaltung verantwortlich. Dazu gehörte auch, Entscheidungen zu treffen, die nicht von allen begeistert aufgenommen wurden. Fachlicher Widerspruch war für mich selbstverständlich und oft sogar hilfreich. Aber ich musste darauf vertrauen können, dass wir nach einer getroffenen Entscheidung gemeinsam weiterarbeiteten.

Stattdessen wurde die Auseinandersetzung immer persönlicher. Irgendwann ging es nicht mehr um digitale Dienstleistungen, Arbeitsabläufe oder die Zugänglichkeit des Einwohnermeldeamtes. Es ging plötzlich um die Frage, ob ich die Verwaltung überhaupt führen durfte, ohne zuvor die Zustimmung einer langjährigen Mitarbeiterin einzuholen.

Entweder sie oder ich

Wiltrud wandte sich an den Bürgermeister. Sie äußerte sinngemäß, dass er mich ohnehin nicht in den Griff bekommen werde. Schließlich stellte sie die Angelegenheit auf eine Weise dar, die mich zutiefst erschütterte: Es müsse eine Entscheidung zwischen ihr und mir geben.

Als ich davon erfuhr, konnte ich es kaum glauben. Ich war erst seit wenigen Monaten im Amt und hatte nicht den geringsten Wunsch, jemanden aus der Verwaltung zu drängen. Ich war gekommen, um Probleme zu lösen, Abläufe zu verbessern und gemeinsam mit den Beschäftigten etwas aufzubauen. Wie hatte daraus eine Situation entstehen können, in der eine Mitarbeiterin offenbar verlangte, dass entweder sie oder die Geschäftsstellenleiterin gehen müsse?

Ich empfand diese Zuspitzung als vollkommen unverhältnismäßig. Natürlich konnte Wiltrud meine Entscheidungen kritisieren. Sie konnte andere Vorschläge machen, ihre Bedenken äußern und ihre Erfahrung einbringen. Aber die Entscheidung darüber, wer eine Verwaltung leitete, konnte aus meiner Sicht nicht davon abhängen, ob eine einzelne Mitarbeiterin mit jeder organisatorischen Veränderung einverstanden war.

Besonders bemerkenswert war für mich, dass sich Lorenz Bergmann und Anna Falkner in dieser Angelegenheit einig waren. Als ich meine Tätigkeit aufgenommen hatte, war ihr Verhältnis ausgesprochen angespannt gewesen. Ich hatte viele Gespräche mit beiden geführt, versucht zu vermitteln und darauf hingearbeitet, dass die beiden Mitgliedsgemeinden wieder sachlicher zusammenarbeiteten. Mir war wichtig gewesen, dass persönliche Auseinandersetzungen nicht jede Verwaltungsentscheidung überschatteten.

Mit der Zeit war es tatsächlich gelungen, das Verhältnis zu verbessern. Die beiden Bürgermeister mussten keine Freunde werden, aber sie konnten wieder gemeinsam Verantwortung übernehmen. Darauf war ich stolz, denn ich wusste, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit für unsere Verwaltungsgemeinschaft war.

Auch bei der Modernisierung des Einwohnermeldeamtes unterstützten beide meine Haltung. Sie sahen die Notwendigkeit der Veränderungen und stellten meine Position als Geschäftsstellenleiterin nicht infrage. Nach ihrer Einschätzung konnte die Zusammenarbeit mit Wiltrud unter den entstandenen Umständen nicht unverändert fortgesetzt werden.

Schließlich schied Wiltrud aus der Verwaltung aus.

Ich empfand das nicht als Erfolg. Im Gegenteil, ich fand es traurig, dass eine langjährige Mitarbeiterin, die so viel Wissen über die Gemeinde und ihre Menschen besaß, auf diese Weise ging. Mit ihrem Ausscheiden verloren wir wertvolle Erfahrung, und gleichzeitig mussten ihre Aufgaben neu verteilt werden. Ich hätte mir gewünscht, dass wir einen anderen Weg gefunden hätten.

Doch so schwer diese Entwicklung innerhalb der Verwaltung auch gewesen war, das, was danach geschah, machte mich auf eine ganz andere Weise betroffen.

Plötzlich war Cornelia die Schuldige

Cornelia Auerbach hatte mit der Entscheidung über Wiltruds Ausscheiden nichts zu tun gehabt. Sie war nach Falkenried gekommen, um eine freie Stelle zu übernehmen und ihre Erfahrung einzubringen. Als Wiltrud nicht mehr da war, fing Cornelia zusätzlich deren Aufgaben auf und sorgte mit dafür, dass das Einwohnermeldeamt arbeitsfähig blieb.

Eigentlich hätte man erwarten können, dass die Menschen froh waren, weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin im Rathaus zu haben. Doch nach meinem Eindruck begegneten ihr manche Bürgerinnen und Bürger mit deutlichen Vorbehalten. Einige behandelten sie offenbar so, als sei sie für Wiltruds Ausscheiden verantwortlich.

Als ich davon erfuhr, war ich entsetzt. Wie konnte man ausgerechnet der Frau Vorwürfe machen, die nichts entschieden hatte und nun auch noch die zusätzliche Arbeit übernahm? Cornelia hatte niemanden verdrängt. Sie hatte sich nicht in den Konflikt eingemischt und keine Forderungen gestellt. Trotzdem bekam sie einen Teil der Verärgerung zu spüren.

Mich machte das nicht nur wütend, sondern auch traurig. Ich hatte Cornelia für unsere Verwaltung gewonnen, weil ich ihre Fähigkeiten kannte und wusste, dass sie uns helfen konnte. Nun musste ich erleben, dass sie neben der Mehrarbeit auch noch mit einer Stimmung konfrontiert wurde, für die sie nichts konnte. Ich fühlte mich ihr gegenüber verantwortlich und hätte sie am liebsten vor all dem geschützt.

Langsam verstand ich, wie anders die Dinge in einer kleinen Gemeinde wahrgenommen werden konnten. Hier kannten sich die Menschen seit Jahrzehnten. Man begegnete sich beim Einkaufen, in Vereinen oder bei Veranstaltungen, und berufliche Angelegenheiten blieben nicht immer hinter den Türen des Rathauses. Es wurde darüber gesprochen, manches weitererzählt und anderes vielleicht nur aus einem kleinen Ausschnitt heraus beurteilt.

Innerhalb der Verwaltung kannte ich die Hintergründe des Konflikts. Ich wusste, welche Veränderungen ich angestoßen hatte, wie die Gespräche verlaufen waren und dass beide Bürgermeister meine Position unterstützt hatten. Außerhalb des Rathauses sah man möglicherweise nur, dass eine vertraute Mitarbeiterin nach vielen Jahren nicht mehr da war und nun eine neue Frau an ihrem bisherigen Arbeitsplatz saß.

Diese einfache Gegenüberstellung schien für manche auszureichen. Wie viel mehr tatsächlich dahinterstand, spielte offenbar keine Rolle.

Ich konnte nicht verhindern, was außerhalb des Rathauses erzählt wurde. Aber ich konnte Cornelia unterstützen und dafür sorgen, dass sie ihre Arbeit unter möglichst guten Bedingungen fortsetzen konnte. Gerade in dieser Zeit war ich froh, sie an meiner Seite zu haben.

Eine Entlastung, auf die ich lange gewartet hatte

Während sich im Einwohnermeldeamt die Situation langsam neu ordnete, blieb die Personalsachbearbeitung weiterhin bei mir. Aus der ursprünglich vorübergehenden Vertretung für Irmgard Hartmann waren inzwischen mehrere Monate geworden. Neben meinen eigentlichen Leitungsaufgaben bearbeitete ich Personalangelegenheiten, bereitete Verträge vor und kümmerte mich um Vorgänge, die nicht warten konnten.

Die Tage waren entsprechend ausgefüllt. Ständig gab es Rückfragen, Besprechungen oder Entscheidungen, die meine Aufmerksamkeit verlangten. Dazu kamen die laufenden Verwaltungsaufgaben und die Projekte, die wir bereits begonnen hatten. Für Arbeiten, bei denen ich mich länger konzentrieren musste, blieb während des normalen Dienstbetriebs oft wenig Zeit. Häufig konnte ich mich erst damit beschäftigen, wenn es im Rathaus ruhiger geworden war.

Trotzdem war ich weiterhin motiviert. Ich sah, dass wir vorankamen, und das gab mir Kraft. Die technischen Probleme waren angegangen, die Digitalisierung wurde vorangetrieben, und auch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bürgermeistern hatte sich verbessert. Es war noch längst nicht alles geschafft, aber die Richtung stimmte.

Im Herbst kam schließlich Selina Winterfeld zu uns. Auch sie war eine ehemalige Kollegin aus meiner früheren Behörde, deren Arbeit ich kannte und schätzte. Vor allem wusste ich, dass ich ihr den Personalbereich anvertrauen konnte.

Als Selina diese Aufgaben übernahm, war ich unendlich erleichtert. Endlich musste ich nicht mehr gleichzeitig Geschäftsstellenleiterin und Personalsachbearbeiterin sein. Nach den vielen Monaten, in denen ich versucht hatte, beide Bereiche unter einen Hut zu bringen, fühlte sich diese Entlastung wie ein Befreiungsschlag an.

Ich hoffte, dass nun etwas mehr Ruhe einkehren würde und ich wieder genügend Zeit hätte, mich auf meine eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.

Ich glaubte, wir hätten das Schlimmste hinter uns

Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, möchte ich nicht den Eindruck erwecken, als sei damals alles schlecht gewesen. Das wäre nicht wahr. Es gab viele Momente, in denen ich mich über das freute, was wir gemeinsam erreicht hatten. Wir hatten personelle Lücken geschlossen, organisatorische Probleme angegangen und wichtige Veränderungen auf den Weg gebracht. Ich sah Ergebnisse, und diese Ergebnisse bestärkten mich darin, weiterzumachen.

Gleichzeitig bemerkte ich nicht, wie sehr ich mich daran gewöhnt hatte, überall dort einzuspringen, wo etwas nicht funktionierte. Ich übernahm zusätzliche Aufgaben, vermittelte zwischen unterschiedlichen Interessen und suchte nach Lösungen, sobald ein neues Problem auftauchte. Für mich gehörte das zur Verantwortung einer Geschäftsstellenleiterin. Ich fragte mich damals kaum, wie viel davon inzwischen an meiner eigenen Person hing.

Die monatelange Doppelbelastung hatte Kraft gekostet, doch ich sah vor allem, was wir geschafft hatten. Mit Cornelia und Selina waren erfahrene Kolleginnen zu uns gekommen, und ich hatte das Gefühl, dass die Verwaltung endlich auf stabileren Füßen stand.

Gerade deshalb traf mich die nächste Entwicklung so unvorbereitet.

Ein Versprechen mit ungeahnten Folgen

Gegen Ende des Jahres kamen drei Mitglieder des Gemeinderats auf mich zu. Ich nenne sie hier Robert Henning, Alfred Kirchner und Andreas Sommerfeld, der damals das Amt des Zweiten Bürgermeisters innehatte. Sie berichteten mir von einem Sachverhalt, der ein weiteres Gemeinderatsmitglied betraf, das ich in dieser Geschichte Andreas Feldmann nenne.

Nach ihrer Darstellung gab es Anhaltspunkte, die aus kommunalrechtlicher Sicht überprüft werden sollten. Sie wollten, dass sich die Verwaltung mit der Angelegenheit befasste. Gleichzeitig baten sie mich darum, ihre Namen nicht bekannt werden zu lassen.

Ich hörte ihnen zu und überlegte, wie mit einem solchen Hinweis umzugehen war. Für mich stand zunächst die rechtliche Frage im Vordergrund. Wenn der Verwaltung ein möglicherweise relevanter Sachverhalt bekannt wurde, musste geprüft werden, ob tatsächlich Handlungsbedarf bestand. Die Identität der Personen, die mich darauf aufmerksam gemacht hatten, erschien mir für diese erste Einschätzung nicht entscheidend.

Deshalb sagte ich zu, ihre Namen nicht zu nennen.

Ich ahnte in diesem Moment nicht, welche Bedeutung dieses Versprechen später für mich bekommen würde. Ich glaubte, die Angelegenheit sachlich und rechtlich korrekt bearbeiten zu können, ohne die Vertraulichkeit der Hinweisgeber aufzugeben. Schließlich hatte ich in den vergangenen Monaten viele schwierige Situationen bewältigt und war daran gewöhnt, auch für komplizierte Fragen einen Weg zu finden.

Doch diesmal sollte es anders kommen.

Dieses Versprechen bereue ich bis heute zutiefst.

Denn damit begann eine Entwicklung, die nicht mehr nur meine Arbeit betraf, sondern mich persönlich in einer Weise treffen sollte, auf die ich nicht vorbereitet war.

Der politische Druck, der nun entstand, sollte alles verändern.


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